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WEG - Was ist das?

Die Abkürzung WEG steht für Wohnungseigentumsgesetz. Es bildet immer die
gesetzliche Grundlage für den Erwerb von Wohnungseigentum und immer häufiger
auch für Reihenhaussiedlungen.

Die Käufer eines Traumhauses bilden zusammen mit ihren Nachbarn innerhalb
einer Siedlung eine sogenannte Eigentümergemeinschaft (kurz die WEG).

VIER der wichtigsten Begriffe zum Verständnis des WEG sind:

• Eigentümergemeinschaft:
Die Summe aller Käufer innerhalb einer
Siedlung bilden die WEG
• Gemeinschaftseigentum (kurz GE): gehört allen Eigentümern
gemeinsam (z.B. Gehwege, Müll- oder Spielplätze und die
Heiztechnikzentrale - kurz HTZ)
• Sondereigentum: gehört ausschließlich dem jeweiligen Käufer
(z. B. das Traumhaus, die Garage)
• Sondernutzungsrechte: sind ausschließlich dem jeweiligen Käufer
zugeordnet (z. B. Garten oder Stellplatz)

Grundsätzlich haben alle Käufer Eigentum am Gesamtgrundstück der Siedlung. In der Teilungserklärung (kurz TE) werden u. a. die Punkte Gemeinschaftseigentum, Sondereigentum und Sondernutzungsrechte detailliert an Hand von Teilungsplänen definiert und erfasst. Diese werden auch im Grundbuch gewahrt.

Wichtig zu wissen: wie ein „echtes Grundstück“ auch, bekommt jedes Haus bzw. jeder Grundstücksanteil ein eigenes Grundbuchblatt, wo der Käufer als Eigentümer eingetragen wird.

Außerdem werden von Beginn an Rechte und Pflichten für die Beziehung der Eigentümer untereinander festgelegt. Das kann z. B. die Verteilung von Kosten bzw. Umlageschlüssel, Stimmrechte oder Vereinbarungen zum täglichen Leben in der Siedlung umfassen, vergleichbar einer umfangreichen Hausordnung. Die Teilungserklärung ist damit bildlich gesehen die „Bibel“ der Gemeinschaft und kann nur mit Zustimmung aller Eigentümer geändert werden.

Für die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums wird eine Hausverwaltung (kurz HV) bestellt. Die HV wird erstmalig von der Traumhaus Projektentwicklungsgesellschaft für die ersten drei Jahre bestimmt. Sie ist zuständig für die der Erstellung, Abstimmung und Überprüfung der Wirtschaftspläne und Jahresabrechnungen und den Austausch über das Zusammenleben (z.B. Abstimmungen über Instandhaltung der Siedlung). Die Hausverwaltung lädt hierzu einmal jährlich zur Eigentümerversammlung, bei der auch ein Beirat gewählt werden kann, welcher die Tätigkeiten der Hausverwaltung überprüft.

Der optionale Verwaltungsbeirat besteht aus einem Vorsitzenden und mind. zwei Mitgliedern, ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Vorteile für die Eigentümer:

• vergleichsweise niedrige Nebenkosten: durch Sammeleffekte bzw. Sammelverträge (z. B. Versicherungen, Sommer-/Winterdienst), der Energieversorgung durch die sparsame und gemeinschaftliche Heiztechnikzentrale.
• gepflegtes Gesamtbild: die Hausverwaltung kümmert sich für alle Eigentümer um die Pflege und Instandhaltung sowie die Verkehrssicherung innerhalb der Siedlung und der gemeinschaftlichen Anlagen (Müllplätze, Grünflächen und Privatwege) und vergibt die Arbeiten entsprechend an Dritte.
• Hohe Identifikation: Durch das übergeordnete Regelwerk der TE entsteht schnell eine hohe Identifikation mit dem neuen Zuhause, aber auch mit der gesamten Siedlung. Dadurch wird der Grundstein für eine langfristigen, gemeinsamen Erhalt eines gepflegten Erscheinungsbildes gelegt.